Bundeskabinett verabschiedet Verkehrswegeplan mit zwei für Hochfranken wichtigen Verbesserungen!

03.08.2016

Zum heutigen Beschluss des Bundeskabinetts des neuen Bundesverkehrswegeplans erklärt der Hofer CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Der neue Bundesverkehrswegplan hat mit dem Kabinettsbeschluss die nächste Hürde genommen. Dabei gibt es aus hochfränkischer Sicht zwei erfreuliche Verbesserungen: Zum einen gibt es eine Konkretisierung zum Thema Lärmschutz an Schienenwegen. Demnach sollen die Lärmemissionen bis 2020 halbiert werden sowie eine Lärmminderung durch Umrüstung der Bestandsgüterwagen erfolgen. Zum anderen bleibt das Verbindungsstück der B303 zwischen Schirnding und A93 zwar im Weiteren Bedarf, erhält nun aber sofortiges Planungsrecht. Dies ist deswegen von Bedeutung, weil es angesichts des Mangels an baureifen Verkehrsprojekten in Deutschland durchaus möglich ist, dass ein zur Baureife gebrachtes Projekt aus dem Weiteren Bedarf vorzeitig umgesetzt wird.

Dass die Ortsumgehung Weißdorf als eine der wenigen Ortsumgehungen im Bundesverkehrswegeplan Berücksichtigung findet, ist erfreulich, bedauerlich hingegen, dass die Ortsumgehung Töpen der B2 nicht aufgenommen wurde.

Die nach wie vor wichtigsten Projekte sind die Elektrifizierung der Schienenverbindungen von Hof nach Marktredwitz und weiter in Richtung Schirnding, Regensburg bzw. Nürnberg.

Berlin, den 03.08.2016