Dr. Friedrich / Brendel-Fischer: BAT-Arbeitnehmer stehen jetzt im Mittelpunkt!

15.07.2016

Zu dem Gespräch zwischen der Geschäftsführung von British American Tobacco (BAT), dem Betriebsrat, Vertretern der Arbeitsagentur und politischen Vertretern unter Führung der Staatsministerinnen Aigner, Müller und Huml erklären die Bayreuther Landtagsabgeordnete Gudrun Brendel-Fischer und der oberfränkische Bezirksvorsitzende Dr. Hans-Peter Friedrich:

Nach der Hiobsbotschaft über die Entlassung von 950 Mitarbeitern von British American Tobacco (BAT) am Standort Bayreuth müssen nun die Arbeitnehmer und ihre Familien sowie die Auszubildenden im Mittelpunkt aller weiteren Bemühungen stehen. Alle Kräfte müssen jetzt gebündelt werden, um durch Anschlussverwendung im Unternehmen selbst oder in anderen Unternehmen der Region sowie durch Qualifizierungsmaßnahmen und Auffanglösungen den Betroffenen eine gesicherte Zukunft zu geben.
Wir haben jetzt die klare Erwartung, dass das Unternehmen seine Verantwortung für die betroffenen Arbeitnehmer gerecht wird.

Immerhin sind es die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die mit ihrem Fleiß und Engagement über Jahre und Jahrzehnte bis zum heutigen Tag reichlich Gewinne in die Kasse des Unternehmens gebracht haben. Vorsichtig optimistisch stimmt die Zusage der Unternehmensführung, eine Transfergesellschaft zu gründen und dabei alle Möglichkeiten zugunsten der Arbeitnehmer auszuschöpfen Mehrfach wurde von Seiten BAT der Begriff Sozialpartnerschaft verwendet, was auf die Bereitschaft zu konstruktiven Gesprächen mit dem Betriebsrat, Gewerkschaften und Arbeitsagentur sowie Staatsregierung hoffen lässt.

Hinsichtlich der Weiterbeschäftigung in anderen Unternehmen der Region ruht einmal mehr die Hoffnung auf mittelständischen Industrie- und Handwerksunternehmen. Soweit die Qualifizierung dies ermöglicht, deutet sich bereits jetzt eine Lösung für den einen oder anderen an. Was die Weiterbeschäftigung von angelernten Arbeitskräften angeht, so geben die konstruktiven Gespräche zwischen Arbeitsagentur und Unternehmen im Vorfeld Grund zur Hoffnung.

Insbesondere von Seiten der Staatsregierung und den Abgeordneten wurde deutlich gemacht, dass man alles daran setzen werde, um die Rahmenbedingungen für die verbleibenden 370 Arbeitsplätze so zu gestalten, dass sie dauerhaft am Standort Bayreuth erhalten bleiben. Schon die hohe Expertise der dort Beschäftigten ist ein Garant dafür.

Wir werden als von den Bürgern gewählte Abgeordnete im engen Dialog mit Betriebsrat, Unternehmensführung und öffentlichen Stellen die weiteren Prozesse aktiv begleiten. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können auf unsere Unterstützung und Hilfe zählen.

 

Hof, den 15.7.2016