Ostbayernrunde begrüßt Erdverkabelung des SuedOstLinks

30.09.2016

Ostbayerische CSU-MdB diskutieren mit Kabelnetzbetreiber TenneT und fordern alle Beteiligten zu sachlichem Dialog auf.

Die Mitglieder der Ostbayernrunde haben mit dem Projektleiter der TenneT TSO GmbH für Netzausbauvorhaben, Andreas Herath, über die jüngst veröffentlichte erste Analyse der möglichen Räume für die Gleichstromtrasse SuedOstLink diskutiert. Nach den umfangreichen Gesprächen haben die Abgeordneten der Ostbayernrunde eine offizielle Stellungnahme zum Projekt SuedOstLink verabschiedet.

Der Ausstieg aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie und der damit einhergehenden Energiewende hat es notwendig gemacht, dass wir das Stromleitungsnetz in Deutschland modernisieren und in Teilen komplett neu gestalten müssen. Grundlage für die Planung der Gleichstromtrasse SuedOstLink sind die Ergebnisse des Energiegipfels aus dem Sommer 2015 und der methodische Rahmen, den die Bundesnetzagentur im Frühjahr 2016 vorgelegt hat.

Nachdem der Endpunkt des SuedOstLinks aus wirtschafts- und energiepolitischen Gesichtspunkten vom Raum Augsburg in den Raum Landshut verschoben worden ist, hatte der Kabelnetzbetreiber TenneT den Auftrag, Vorschläge für den Trassenverlauf vorzulegen.

Die Ostbayernrunde begrüßt es ausdrücklich, dass sich die TenneT TSO GmbH, nachdem die politischen Weichen entsprechend gestellt worden sind, dazu bereit erklärt hat, die Gleichstromtrasse zu 100 Prozent mit einem Erdkabel zu realisieren. Der vorgelegte erste Planungsvorschlag muss jetzt vor Ort in aller Gründlichkeit diskutiert werden. Alle Beteiligten sollten dies in einem sachlichen Dialog tun und es muss eine vernünftige Lösung für die betroffenen Grundstückseigentümer gefunden werden.

Gleichzeitig wurde die Forderung erhoben, mit der Stromtrasse auch eine moderne Glasfaser-Infrastruktur zu verlegen und entlang der Trasse optimale Bedingungen für die Digitalisierung zu schaffen.

Berlin, 30.09.2016