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Wer den ländlichen Raum entwickeln will, muss den ländlichen Raum fragen, was er kann und was er braucht
Mit dem "Zukunftsrat ländlicher Raum" Ideen und Expertise vor Ort besser nutzen

Die Studie des "Zukunftsrates" der Bayerischen Staatsregierung ist in den Regionen Nord- und Ostbayerns zu Recht auf Kritik gestoßen. Die ländlichen Gegenden sind weit mehr als bloße Erholungsregionen für die Metropolbewohner. Sie bieten ein gewaltiges Innovations-, Handwerks- und Industriepotential. Es wäre deshalb völlig falsch, den ländlichen Raum beim Nachdenken über die Zukunft außen vor zu lassen. Im Gegenteil: Wer die Zukunft Bayerns gestalten will, muss einen Schwerpunkt auf den ländlichen Raum legen.

Ein "Zukunftsrat", der seine Analysen aus großstädtischer Perspektive vornimmt, springt zwangsläufig zu kurz. Deshalb hat Dr. Friedrich MdB die Gründung eines "Zukunftsrats ländlicher Raum" angestoßen – als wirksames Gegengewicht und als kreative Ideenschmiede für die Regionen. Wer den ländlichen Raum entwickeln will, muss den ländlichen Raum fragen, was er kann und was er braucht. Dabei sind gute Ideen genauso wichtig wie die Expertise vor Ort und ein sinnvoller Pragmatismus.

Aus diesem Grunde hat Dr. Friedrich die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern in Nord- und Ostbayern um ihre Unterstützung für dieses Projekt gebeten. In den Kammern und bei ihren zahllosen Mitgliedern bündeln sich wie nirgendwo sonst das Wissen und das Know-how, die nötig sind, um die ökonomische Kraft der Regionen zur Entfaltung zu bringen. Sie kennen den ländlichen Raum und wissen um seine Möglichkeiten, weil sie hier leben und hier verwurzelt sind.

Gerade mit Blick auf Oberfranken gibt es beeindruckende Studien, die unsere wirtschaftliche Robustheit und Stabilität bezeugen. Wir haben also allen Grund, selbstbewusst zu sein und mit diesem Selbstbewusstsein nach außen aufzutreten. Wie bei uns ist der ländliche Raum in vielen Gegenden Bayerns in vielfacher Hinsicht sehr erfolgreich. Wo es noch ungehobene Potentiale gibt, müssen wir mit vereinten Kräften an die Arbeit gehen. Dazu soll der "Zukunftsrat ländlicher Raum", der am 28. Februar erstmals tagen wird, einen Beitrag leisten.
Ergänzt wird der "Zukunftsrat ländlicher Raum“ in Oberfranken durch die "Zukunftswerkstatt Oberfranken" unter Führung von Staatssekretärin Melanie Huml, MdL.

 
"Impulsgremium ländlicher Raum" will Studie erstellen! Drucken E-Mail
01.03.2011

Die Wirtschaftskammern erarbeiten gemeinsam eine Studie, die die Potenziale und die Bedeutung der ländlichen Räume für die Entwicklung Bayerns darstellt.

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Impulsgeber für ein Netzwerk im ländlichen Raum Drucken E-Mail
28.02.2011

Eine besondere Aufgabe wird hier die Sicherung der öffentlichen Daseinsvorsorge auch in den dünn besiedelten Räumen sein. Dazu zählen für mich nicht nur eine bedarfsgerechte medizinische Versorgung, schulische und berufliche Bildung, Personennahverkehr, eine intakte Verkehrs- und Dienstleistungsinfrastruktur etc., sondern insbesondere auch eine flächendeckende, leistungsfähige Breitbandversorgung.

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Alternativer Zukunftsrat für ländlichen Raum Drucken E-Mail
08.02.2011

Die Studie des "Zukunftsrates" stößt in den Regionen Ost- und Nordbayerns auf Kritik. Städte und Metropolen können ihre Kraft nur zusammen mit den ländlichen Räumen entfalten – gerade auch und besonders in Bayern.

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