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Alternativer Zukunftsrat für ländlichen Raum |
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08.02.2011 |
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Dr. Friedrich: Alternativer Zukunftsrat für ländlichen Raum
Die Diskussion um die Studie des "Zukunftsrates" stößt in den Regionen Ost- und Nordbayerns auf Kritik. Dazu erklärt der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag und Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Hof/ Wunsiedel, Dr. Hans-Peter Friedrich:
"Städte und Metropolen können ihre Kraft nur zusammen mit den ländlichen Räumen entfalten – gerade auch und besonders in Bayern. Diese Bedeutung der ländlichen Räume sowohl in ökonomischer als auch in gesellschaftspolitischer Sicht wird im Gutachten des "Zukunftsrates" bedauerlicherweise gänzlich ausgeblendet. Unsere Region braucht daher alternativ zum "Zukunftsrat" einen "Zukunftsrat ländlicher Raum".
Dieser "Zukunftsrat ländlicher Raum" sollte ein wirksames Gegengewicht zur Sicht der Metropolen im "Zukunftsrat" bilden. Daher habe ich die Präsidenten der Industrie- und Handelskammern und der Handwerkskammern in Nord- und Ostbayern um ihre Unterstützung gebeten. Gerade die IHKs wissen um die ökonomische Kraft vor Ort. Sie können die ländlichen Räume in Bayern in wirtschaftlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht richtig einschätzen und ihr Potential einordnen. Die ländlichen Regionen Ost- und Nordbayerns sind keineswegs nur Erholungsregionen für die Metropolbewohner, sondern stellen in ihrer Summe ein gewaltiges Innovations-, Handwerks- und Industriepotential dar. Der Freistaat Bayern braucht diese ländlichen Regionen. Sie tragen wesentlich zur ökonomischen und politischen Bedeutung Bayerns bei. Der ländliche Raum ist keine Restgröße der Metropolen. Er ist eine leistungsfähige Alternative."
08. Februar 2011
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