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Mitteilungen
| Zwei Tage lang in Brüssel unterwegs |
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| 18.02.2009 |
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Herr Dr. Friedrich, Sie sind zwei Tage lang in Brüssel unterwegs. Wer waren bislang Ihre Gesprächspartner? Dr. Friedrich: Unsere wichtigsten Gesprächspartner waren der EU-Kommissar für Wirtschaft und Währung, Herr Joaquin Almunia, sowie der Vorsitzende der Fraktion der Europäischen Volksparteien, also der größten Fraktion im Europäischen Parlament, Herr Joseph Daul. Worum ging es und wer gehört zur Delegation? Dr. Friedrich: Die Delegation besteht aus den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, der sich routinemäßig zu Gesprächen in Brüssel aufhält. Wie bei fast allen Gesprächen in den letzten Wochen steht natürlich auch hier die Finanz- und Wirtschaftskrise im Mittelpunkt. Wir haben insbesondere unsere Sorge über eine Gefährdung des freien Handels in Europa und in der Welt zum Ausdruck gebracht. Denn für Deutschland sind offene Märkte überlebenswichtig. Hier steht die EU unter der Ratspräsidentschaft unserer tschechischen Nachbarn vor einer besonderen Herausforderung. Welche Haltung hierzu gibt es in der Kommission? Wie steht Brüssel zum Konjunkturpaket der Bundesregierung? Am heutigen Mittwoch wird sich das Schicksal der HRE-Bank entscheiden. Kam dieses Thema auch zur Sprache? Die Kanzlerin sieht in einer Banken-Enteignung den letztmöglichen Ausweg. Wie sehen Sie das? Sie sind überzeugter Föderalist. Wie verträgt sich der Leitgedanke des Föderalismus mit der Europäischen Union? © Frankenpost, 18.02.2009 |
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