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Interview zur Bundestagswahl Fränkischer Tag: Bitte erzählen Sie uns kurz etwas über Ihren Werdegang in der CSU
Friedrich: Nach einer politisch aktiven Schulzeit in der Jungen Union war ich während meines Studiums und des Berufseinstiegs nur passives Mitglied in der CSU. Erst während meiner Tätigkeit in Bonn wurde der Kontakt zu meinen Parteifreunden wieder enger, was mich letztlich nach Jahrzehnten der Wanderschaft auch wieder zurück in die Heimat brachte. Seit sieben Jahren bin ich nun – zunächst als Justiziar und jetzt als Stellvertretender Fraktionsvorsitzender - an der Spitze der CDU/CSU-Bundestagfraktion tätig. FT: Was sind Ihre Ziele als Kandidat und wie grenzen Sie sich zu den anderen Wahlkreiskandidaten ab?
Friedrich: Im Gegensatz zu meinen Mitbewerbern bin ich ein leidenschaftlicher Wirtschaftspolitiker und Marktwirtschaftler. Mein Ziel ist es, die Region Hof/Wunsiedel zu einem bevorzugten Lebens- und Investitionsstandort zu machen. Zur Standortqualität gehören dabei die Gesundheitsversorgung und ein breites Bildungsangebot ebenso wie Verkehrsinfrastruktur und Kultur. Ein entscheidender Pluspunkt unserer Region ist darüber hinaus ihre Innovationsfähigkeit. Hierzu zähle ich beispielsweise die Entwicklung Hochfrankens zu einer Modellregion für regenerative Energien. FT: Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?
Friedrich: Bei der letzten Bundestagswahl entfielen auf mich mehr als 50 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ich habe alles dafür getan, dem damit in mich gesetzten Vertrauen gerecht zu werden. Wenn die Wähler dies genauso sehen, sollte dieses Ziel auch wieder erreichbar sein. FT: Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit und zum Ausgleich für einen stressigen Wahlkampf?
Friedrich: Mindestens jeden zweiten Tag ein Stunde Joggen. © Fränkischer Tag, 26.08.2009
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