Barrierefreiheit von Bahnhöfen vorantreiben!

12.05.2021

Der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich drängt auf weitere zeitnahe Planungen für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe in Hochfranken. In einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer und Vertretern der Deutschen Bahn wurden Situation und Bedarf erörtert. Dazu erklärt der Abgeordnete:

Hinsichtlich der Barrierefreiheit gibt es bei den Bahnhöfen in Hochfranken noch Nachholbedarf. Für einige Stationen gibt es bereits konkrete Planungen: Marktredwitz (Inbetriebnahme vsl. 2024), Münchberg (Inbetriebnahme vsl. 2026), Naila (Inbetriebnahme vsl. 2025). Es muss sichergestellt werden, dass diese Zeitpläne auch eingehalten werden.

Gegenüber dem Bundesminister und der Bahn habe ich deutlich gemacht, dass weitere, am elektrifizierten Ostkorridor Hof–Regensburg liegende Bahnhöfe, wie Marktleuthen, Röslau oder Wunsiedel-Holenbrunn, im Zuge der Elektrifizierung modernisiert und barrierefrei gemacht werden müssen.

Auch der Bahnhof Stammbach muss als potentieller Pendler-Bahnhof aufgewertet werden. Dies gilt auch für den Bahnhof in Bad Steben. Barrierefreiheit muss am Bahnhof eines Staatsbades selbstverständlich sein und zwar unabhängig von den Reisendenzahlen. Nur so lässt sich glaubwürdig eine Politik der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene darstellen.

Bei der Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse spielt die Mobilität eine entscheidende Rolle. Dabei kommt es nicht nur auf eine gute Zuganbindung an, sondern auch, dass wirklich alle Menschen die Mobilitätsangebote nutzen können. Wer mit einem Rollstuhl, einem Kinderwagen oder schwerem Gepäck reist, darf es nicht beschwerlicher haben als andere Reisende. Barrierefreie Bahnhöfe sollten eine Selbstverständlichkeit sein.