Bündelung von Infrastruktur muss erste Priorität haben

12.12.2018

Zur Bekanntgabe der neuesten Pläne von Tennet zum Verlauf der Trasse Südost-Link erklärt der CSU Bundestagsabgeordnete für Hochfranken Dr. Hans-Peter Friedrich:

Die von Tennet vorgelegte Planung berücksichtigt nicht ausreichend das Ziel der Bündelung der Gleichstromtrasse mit bereits vorhandener Infrastruktur. Sowohl unter ökologischen Gesichtspunkten wie auch unter dem Aspekt des Landschaftsschutzes müssen unvermeidbare Eingriffe in die Natur gebündelt werden.

In Frage kommt sowohl eine Bündelung mit bereits vorhandenen Stromleitungen wie dem Ostbayernring oder aber mit Straßenbauinfrastruktur wie den Autobahnen. Dort, wo eine Bündelung auf Grund der Erdverkabelung schwierig oder unmöglich erscheint, muss auch über wesentlich kostengünstigere Freileitungen ernsthaft nachgedacht werden. Trotz der Priorisierung der Erdverkabelung schließt das Gesetz auch eine Lösung mit Hilfe von Freileitungen nicht aus.