Fast 60 Millionen Euro KfW-Corona-Hilfe für Hochfranken

10.08.2020

Die KfW-Bank hat auch in Hochfranken zahlreiche Unternehmen unterstützt, die durch die Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Seit dem Beginn der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 konnten zehntausende Unternehmen mit Krediten des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie unterstützt werden. Bis Ende Juni sind bei der KfW etwa 70.000 Kreditanträge in einem Gesamtvolumen von rund 50 Mrd. EUR eingegangen. 99 % der eingegangenen Anträge sind bereits final entschieden, 96 % davon sind Zusagen.
Die KfW-Kredite, die für Unternehmen in Hochfranken, also den Landkreisen Hof und Wunsiedel sowie der Stadt Hof bewilligt worden sind, haben ein Volumen von insgesamt 59.028.200 Euro (Stand 30. Juni 2020). Der größte Teil davon, insgesamt 37.973.700 Euro gingen dabei an insgesamt 123 Unternehmen in Form des KfW-Unternehmerkredit KMU. Daneben wurden die Kredite ERP-Gründerkredit Universell KMU (536.000 Euro), KfW-Schnellkredit 2020 (9.618.500 Euro) und der KfW- Unternehmerkredit (10.900.000 Euro) vergeben.
Über die genannten Programme hinaus beteiligt sich die KfW im Rahmen der Corona-Hilfe an Finanzierungen mit einem Volumen von über 25 Millionen Euro, die nicht auf dem Weg der Bankdurchleitung, sondern im Konsortium mit anderen Banken direkt vergeben werden.
Der Zugang zur KfW-Corona-Hilfe erfolgt über durchleitende Banken und Sparkassen oder über ein Bankenkonsortium, an dem sich die KfW beteiligt. Um den Banken die Kreditzusage zu erleichtern, übernimmt die KfW 80 bis 100 % des Kreditrisikos der durchleitenden Banken und hat hierfür eine Garantie des Bundes erhalten.