Gute Nachrichten für Studierende

16.05.2019

Der Deutsche Bundestag berät heute abschließend über die Änderung des Bundesausbildungsförderungsgesetzes. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Mit der Anpassung des BAföG sorgen wir dafür, dass kein Studium am Geld scheitert. Wir unterstützen mit diesem Maßnahmenpaket all diejenigen, die darauf angewiesen sind und unterstreichen damit unseren Anspruch, gerechte Chancen auf Bildung und Aufstieg für alle zu bieten.

Mit der Erhöhung der Bedarfssätze in zwei Stufen 2019 und 2010 um insgesamt sieben Prozent stellen wir für alle BAföG-Empfänger mehr Unterstützung bereit. Darüber hinaus heben wir die Einkommensfreibeträge in drei Stufen um insgesamt 16 Prozent an. Das bedeutet, es gibt nicht nur höhere Leistungen für die Geförderten, sondern wir ermöglichen auch die Förderung weiterer Studenten und Schüler - eine gezielte Entlastung der Mitte der Gesellschaft.

Weiterhin wird der Wohnzuschlag für Studenten, die nicht bei ihren Eltern wohnen, von bisher 250 auf künftig 325 Euro monatlich angehoben.

Mit den geplanten Maßnahmen heben wir den Höchstsatz der Förderung um gut 17 Prozent von aktuell 735 Euro auf 861 Euro im Jahr 2020 an. Auch bei den Rückzahlungsmodalitäten sind einige Erleichterungen vorgesehen.

Wer sich neben Studium oder Ausbildung um die Pflege naher Angehöriger kümmert, kann künftig länger BAföG erhalten. Es gibt auch mehr Geld für die Kinderbetreuung während der Ausbildung. Zudem wurde das zu berücksichtigende Kindesalter von 10 auf 14 Jahre angehoben.