Heizen mit Holz im ländlichen Raum unverzichtbar!

05.05.2022

Das Umweltbundesamt hat bestätigt, dass die Luft in den vergangenen Jahren messbar deutlich sauberer geworden ist. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Nachdem bereits das Umweltbundesamt ein Ende des Heizens mit Holz gefordert hat, unterstützt jetzt die rot-grün-gelbe Koalition die Verschärfung der Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxiden, wie sie die EU plant. Bereits im Koalitionsvertrag der Ampel ist verankert, dass das Vorhaben der Europäischen Kommission, die EU-Luftqualitätsrichtlinie zu novellieren, um schrittweise neueste Standards zu erreichen, von der neuen Bundesregierung unterstützt wird.

Dies ist nicht nur ein ideologischer Kampf gegen das Auto, sondern auch ein weiterer Versuch, die Bevölkerung im ländlichen Raum zu belasten und in ihr natürliches Lebensumfeld einzugreifen. Dabei stört es die Ideologen nicht, dass im Jahr 2021 erstmals in fast allen Luftmessstationen die EU-Luftqualitätsnormen bei Feinstaub und Stickoxiden eingehalten worden sind.

Die Ampel Regierung muss jetzt klarstellen, was sie mit den Kamin- und Kachelöfen oder Pelletheizungen in Zukunft vorhat. In einer Zeit steigender Heizkosten bei Gas und Öl sorgt die Bundesregierung für noch mehr Verunsicherung. Dabei brauchen die Bürgerinnen und Bürger – gerade im ländlichen Raum – bei diesem Thema ein klares Bekenntnis der Bundesregierung und kein weiteres Lavieren.