Hochfranken soll 5G-Modellregion werden

04.06.2019

Um die 5G-Technologie voranzutreiben, wurde im Koalitionsvertrag der Bundesregierung vereinbart, fünf Regionen prioritär mit diesem Mobilfunkstandard auszustatten. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Demnächst wird das Bundesverkehrsministerium die Förderrichtlinien für seine 5x5G-Strategie bekanntgeben. Hochfranken, mit den Landkreisen Wunsiedel und Hof sowie der Stadt Hof, muss seinen Hut in den Ring werfen, um eine dieser fünf Regionen zu werden. Denn schon heute steht fest, dass die 5G-Technologie den Mobilfunkmarkt grundlegend verändern wird. Sie bietet die Chance, die vernetzte Industrie der Zukunft aufzubauen, kommunale Herausforderungen wie Gesundheits- oder Energieversorgung neu zu denken und innovative Mobilitätsangebote zu schaffen, die gerade im ländlichen Raum dringend gebraucht werden.

In einem Schreiben an Bundesverkehrsminister Scheuer habe ich erneut das Interesse Hochfrankens auch schon im Vorfeld der Förderrichtlinienbekanntgabe zum Ausdruck gebracht.

Wir müssen diese Chance unbedingt nutzen. Unsere Region ist von international tätigen mittelständischen Betrieben geprägt, die dringend auf eine gut funktionierende 5G-Infrastruktur warten. Insbesondere ist erforderlich, alle Gewerbegebiete bevorzugt an die 5G-Versorgung anzubinden. Für die Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe dürfte eine gute 5G-Versorgung schon bald über die internationale Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.

Hochfranken mit seiner langen Industriegeschichte war schon immer geprägt von Veränderungen, sei es durch den Strukturwandel in der Textil- und Porzellanindustrie hin zu einer Maschinenbau- und Automobilzuliefererstruktur oder durch den Fall des Eisernen Vorhangs. All diese Herausforderungen haben wir bislang gemeistert und können uns heute ganz selbstbewusst als „Meister des Wandels“ bezeichnen.