Liquiditätsangebot für Unternehmen deutlich verbessert!

11.02.2021

Nach Hinweisen des hochfränkischen CSU-Bundestagsageordneten Dr. Hans-Peter Friedrich auf Regelungen, die den Unternehmen in der Krise Liquiditätsmöglichkeiten nehmen, hat die Bundesregierung Änderungen vorgenommen und das Kredit-Angebot verbessert. Dazu erklärt der Abgeordnete:

Bislang waren Unternehmen, die auf Grund der Corona-Krise bereits einen Kredit im KfW-Sonderprogramm in Form eines KfW-Unternehmerkredit bzw. eines ERP-Gründerkredits in Anspruch genommen hatten, für die zusätzliche Aufnahme eines KfW-Schnellkredits nicht antragsberechtigt. Dieses sogenannte „Kombinationsverbot“ hat vielfach zu der unglücklichen Konstellation geführt, dass ein kleinerer Kredit den Weg zu einem größeren Kredit versperrt hat. Auch Unternehmen aus Hochfranken sind davon betroffen.

In Gesprächen mit dem Bundeswirtschaftsministerium ist es nunmehr gelungen, das Liquiditätsangebot noch einmal deutlich zu verbessern. Wie der zuständige Parlamentarische Staatssekretär, Thomas Bareiß MdB, dazu mitteilt, sollen auch die Unternehmen, die bereits einen Kredit im KfW-Sonderprogramm in Anspruch genommen haben, künftig für den KfW-Schnellkredit antragsberechtigt sein. Die KfW arbeitet derzeit bereits an der Umsetzung dieser Änderung und wird ihre Finanzierungspartner hierüber zeitnah informieren.

Was unsere Wirtschaft jetzt am dringendsten braucht, ist Liquidität, dies müssen wir gewährleisten. Ansonsten droht eine Insolvenz wegen Zahlungsunfähigkeit auch denjenigen Unternehmen, die vor der Corona-Krise gut aufgestellt waren und die unser Kapital sind für die Zeit nach der Pandemie.

Zu beachten ist, dass eine Ablösung des Unternehmerkredits durch den KfW-Schnellkredit weiterhin ausgeschlossen ist. Zudem findet eine Anrechnung des bereits aufgenommenen Kreditvolumens auf das maximale Kreditvolumen im KfW-Schnellkredit statt.