Mehr als 100.000 Euro für das Porzellanikon in Hohenberg a.d. Eger

13.01.2021

Das Porzellanikon, staatliches Museum für Porzellan, erhält für die Umsetzung verschiedener Maßnahmen der Barrierefreiheit und Inklusion am Standort Hohenberg a.d. Eger eine Förderung aus Bundesmitteln in Höhe von bis zu 107.008 Euro. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, hat heute mitgeteilt, dass das Porzellanikon vom Bund für verschiedene geplante Maßnahmen der Barrierefreiheit und Inklusion am Standort Hohenberg a.d. Eger insgesamt bis zu 107.008 Euro erhält. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland", mit dem der Bund deutschlandweit Investitionen in den Erhalt und die Weiterentwicklung national bedeutsamer Kultureinrichtungen unterstützt.

Mit den Fördergeldern will das Porzellanikon in Hohenberg a.d. Eger Maßnahmen umsetzen, die den Zugang möglichst vieler Menschen erleichtert und ihnen ermöglicht, die Ausstellungen in all ihren Facetten zu erleben. Insbesondere sollen die Texte zur Dauerausstellung über die Geschichte der bayerischen Porzellanindustrie in leicht verständlicher Sprache verfügbar sein und außerdem visuell so dargestellt werden, dass sie für Menschen mit Seheinschränkungen leicht zu lesen sind. Daneben soll es einen barrierefreien Multi-Media Guide geben, der durch die Ausstellung führt. Wichtige Ausstellungsexponate sollen zum Anfassen nachgebildet werden, um für Blinde Formen und Dekor auch auf diese Weise erlebbar zu machen. Und schließlich will man auch tschechischen Besucherinnen und Besuchern den Zugang erleichtern und die Texte und Informationen rund um die Dauerausstellung daher auch in tschechischer Sprache und leichter tschechischer Sprache anbieten. Ebenso soll es auch die englischen Texte zusätzlich in leichter Sprache geben.

Das Porzellanikon mit Standorten in Selb und in Hohenberg a.d. Eger mit seinen wunderbaren Ausstellungen von der Kulturgeschichte des Porzellans bis hin zur Darstellung des Lebens und Arbeitens als Porzelliner ist Spiegel unserer Geschichte und unseres kulturellen Erbes in Hochfranken. Es ist wichtig, dass wir gerade in diesen Zeiten, in denen unsere kulturelle Infrastruktur derart leidet, in Einrichtungen wie unser Porzellanikon investieren, um sie auch für die Zukunft zu bewahren.