Nachbesserungen beim Süd-Ost-Link gefordert!

21.01.2019

Gemeinsames Schreiben der Landräte, Bundes- und Landtagsabgeordneten der Region fordert Bundesnetzagentur auf, Trassenverlauf im Schutzstreifen der A93 zu prüfen

Die Bundestagsabgeordneten Dr. Hans-Peter Friedrich und Albert Rupprecht, die Landtagskollegen Tobias Reiß, Dr. Stephan Oetzinger, Martin Schöffel und Alexander König sowie die Landräte Andreas Meier, Dr. Oliver Bär und Dr. Karl Döhler sind sich einig: Der Verlauf der Süd-Ost Stromtrasse im Schutzstreifen entlang der A93 könnte für die betroffenen Anwohner, Natur und Umwelt die am wenigsten schädliche Option sein. Trotzdem hat Tennet diese, trotz der wiederholten Aufforderung, nicht tiefgreifend genug fachlich geprüft. In einem gemeinsamen Schreiben fordern die Mandatsträger deshalb den Präsidenten der Bundesnetzagentur als zuständige Aufsichtsbehörde auf, den Verlauf gesondert zu prüfen.

„Sowohl unter ökologischen Gesichtspunkten wie auch unter dem Aspekt des Landschaftsschutzes müssen unvermeidbare Eingriffe in die Natur gebündelt werden. Da der Grünstreifen neben der Autobahn ohnehin der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen ist, bietet sich der Trassenverlauf im Schutzstreifen der A93 geradezu an.“, so MdB Dr. Hans-Peter Friedrich.

Deshalb fordern die Mandatsträger vom Präsidenten der Bundesnetzagentur eine gesonderte Prüfung, ob gemäß des Bündelungsgebots die Stromtrasse im Schutzstreifen neben der befestigten Fahrbahnspur der A93 verlaufen könnte. Auch die Frage, welche Auswirkungen es hätte, wenn statt der bisher geplanten 320 kV Leitungen neue, platzsparende 525 kV Leitungen verwendet würden, soll geklärt werden.