US-Militärübung führt durch Hochfranken

23.01.2020

In diesen Tagen beginnt die Militärübung DEFENDER 2020 unter Führung der US-Streitkräfte mit 15 weiteren NATO-Staaten, darunter Deutschland. Dabei kann es auch im ostbayerischen Raum zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

Bei der Verlegung von umfangreichen Kräften aus den USA nach Osteuropa wird Deutschland auf Grund seiner geostrategischen Lage im Herzen Europas zur logistischen Drehscheibe. Mit der amerikanischen Übung soll die schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik geübt werden. Mit allein schon 29.000 amerikanischen Soldatinnen und Soldaten ist diese Verlegung mehr als fünfmal so groß wie die bisher durchgeführten Rotationen. Sie wird die größte Truppenverlegung aus den USA seit 25 Jahren.

Die Verlegung der Truppen beginnt Ende Januar und wird spätestens Ende Februar in der breiten Öffentlichkeit auch in Süddeutschland spürbar sein. Der Hauptverlegungszeitpunkt der US-Verbände in Europa reicht bis in den Mai 2020 hinein.

Betroffen dabei sind v.a. auch die Autobahnen im Landkreis Hof und Wunsiedel, wo es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen kann. Notwendige Informationen werden kurzfristig, aber rechtzeitig durch die Polizeibehörden bekanntgegeben, so dass sich die Verkehrsteilnehmer darauf einstellen können.

Diese Übung ist ein starkes Zeichen der transatlantischen Verbundenheit und der gemeinsamen Verantwortung für Europa. Als verlässlicher Bündnispartner nimmt die Bundeswehr als sogenannte „host nation“ für den Transport der US-Truppen durch Deutschland seine Aufgaben wahr.