VDE und BMBF starten Schülerwettbewerb „INVENT a CHIP“

27.02.2020

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Technologieorganisation VDE (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) starten den Schülerwettbewerb „INVENT a CHIP“. Dazu erklärt der hochfränkische CSU-Bundestagsabgeordnete Dr. Hans-Peter Friedrich:

MINT-begeisterte Schülerinnen und Schüler sowie MINT-AGs an den Schulen sind herzlich eingeladen, sich bei INVENT a CHIP zu bewerben. Es sind keine Vorkenntnisse im Chipdesign notwendig. Zusätzlich können sich Erwachsene mit Projektideen für Jugendliche bei LABS for CHIPS bewerben.

Der Wettbewerb „INVENT a CHIP“ für Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 13 startet in die 19. Runde! Die Technologieorganisation VDE und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) suchen junge Talente, die Spaß an Mathematik, Technik und Naturwissenschaften haben und als Chipdesigner in die Welt der Mikrochips eintauchen möchten.

Für die Teilnahme müssen die Jugendlichen zunächst einen Fragebogen mit 20 Fragen rund um die Welt der Mikroelektronik beantworten und ihre eigene Chip-Idee bis zum 29. März 2020 beim VDE einreichen. Technologische Vorkenntnisse sind nicht nötig, das Chipdesign wird im Praxisteil des Wettbewerbs bei einem Camp an der Leibniz Universität Hannover vermittelt. Teambewerbungen sind auch möglich.

2019 beteiligten sich bundesweit rund 2.000 Schülerinnen und Schüler an INVENT a CHIP. Ihre Ideen reichten vom Roboter, der Müll erkennt und aufsammelt, über eine intelligente Arzneimittelverwaltung bis zur schlauen Katzenklappe und der sicheren Datenübertragung per Licht.

„FIT for CHIPS“ heißt es dann in der Zwischenrunde für die zehn Teams mit den interessantesten Chipideen, die eine Jury auswählt. Sie besuchen vom 7. bis 10. Mai ein Camp am Institut für Mikroelektronische Systeme an der Leibniz Universität Hannover, wo sie das Chipdesign von Experten aus erster Hand lernen. Sie lesen Sensoren aus, steuern Aktoren an oder erfahren, wie sie ihre Projekte mit frei programmierbaren Logikgattern umsetzen. Bis September haben die Praxisteams dann Zeit für ihre Projekte und stehen miteinander und den Experten der Uni im engen Austausch. Die Sieger stellen ihre Mikrochip-Anwendungen im Rahmen des Mikroelektronik-Symposiums am 3. November in Berlin der Öffentlichkeit vor. Sie erwarten neben attraktiven Geldpreisen, Kontakte zu Industrie und Hochschulen sowie Messepräsentationen oder Praktika.

Weitere Informationen sowie die Teilnehmerunterlagen sind zu finden unter:
www.Invent-a-chip.de